Frauen entdecken Jesus

1 Frauen entdecken JesusGeneral Conference Women's Minist...
Author: Jörg Holzmann
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1 Frauen entdecken JesusGeneral Conference Women's Ministries Department

2 Lektion 4 Jesus ist mein VorbildEINLEITUNG Meggie wollte mit ihren fünf Jahren genau so sein wie ihre Mutter. Sie beobachtete sie und hörte ihr zu, damit sie sich genau wie Mutter verhalten und wie sie reden könne. Mutter sang oft, während sie die Hausarbeit tat; Meggie trällerte ihre kleinen Liedchen. Mutter spielte Klavier; Meggie sah man oft an ihrem Keyboard, wie sie die Tasten vorsichtig berührte. Mutter war eine gute Köchin; Meggie zog ihre kleine Schürze an und „half“ in der Küche. Da sie ein gutes Vorbild hatte, wuchs Meggie mit vielen Fertigkeiten ihrer Mutter heran. Woran liegt es, dass kleine Mädchen „genau wie Mutter“ sein wollen? Es ist wahrscheinlich die Liebesbeziehung zwischen den beiden, die Bewunderung und den Wunsch genauso zu sein, hervorbringt Jesus möchte mit uns eine Liebesbeziehung haben. Und wenn wir wie Er sein wollen, erkennen wir, welch ein vollkommenes Vorbild wir in Christus haben.

3 UNSER VORBILD Wo lebte Jesus für eine Weile, und welche Qualifikation hat er, um unser Vorbild zu sein? (Johannes 1,14). Die Übersetzung Neues Leben sagt, “Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat.” Weil er voll Gnade und Wahrheit war, hatte Jesus viele nachstrebenswerte Eigenschaften. In dieser Lektion werden wir einige davon betrachten. UNSER VORBILD 1. Wo lebte Jesus für eine Weile, und welche Qualifikation hat er, um unser Vorbild zu sein? (Johannes 1,14). Die Übersetzung Neues Leben sagt, “Er war voll Gnade und Wahrheit und wir wurden Zeugen seiner Herrlichkeit, der Herrlichkeit, die der Vater ihm, seinem einzigen Sohn, gegeben hat.” Weil er voll Gnade und Wahrheit war, hatte Jesus viele nachstrebenswerte Eigenschaften. In dieser Lektion werden wir einige davon betrachten.

4 UNTERORDNUNG Vielleicht ist die Unterordnung die schwierigste Eigenschaft für uns. Kurz vor seinem Tod zeigte Jesus die schwierigste Unterordnung unter seinem Vater. Lies Matthäus 26, Wie zeigte Er einen Geist der Unterordnung? Der Apostel Paulus rät Frauen, sich ihren Männern unterzuordnen. Wie wird diese Unterordnung eingeschränkt? (Kolosser 3,18.19). UNTERORDNUNG 2. Vielleicht ist die Unterordnung die schwierigste Eigenschaft für uns. Kurz vor seinem Tod zeigte Jesus die schwierigste Unterordnung unter seinem Vater. Lies Matthäus 26, Wie zeigte Er einen Geist der Unterordnung? 3. Der Apostel Paulus rät Frauen, sich ihren Männern unterzuordnen. Wie wird diese Unterordnung eingeschränkt? (Kolosser 3,18.19) Die Übersetzung Neues Leben sagt: “Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es für Menschen angemessen ist, die dem Herrn gehören!“ Egal welche Wörter hier verwendet werden, ist der Sinn klar, dass die Frau ihrem Mann „im Herrn“ gehorchen sollte, d.h. wenn es nicht verlangt, dass sie die Gebote Gottes missachtet. Wiederum folgen wir dem Beispiel Jesu, der seinen irdischen Eltern und der Staatsgewalt untertan war, wenn dies nicht dem Willen seines himmlischen Vaters entgegengesetzt war. Mann und Frau wurden gleichwertig geschaffen. Die Sünde hat viele Probleme auf diese Erde gebracht. Darunter finden wir auch Missstände, die daher stammen, dass einige Männer ihre Stellung missbrauchen. Trotzdem sollten wir uns bemühen, aus unserem Zuhause einen glücklichen und liebevollen Ort zu machen, und dabei daran denken, dass der Gehorsam Gott gegenüber erstrangig ist.

5 MITFÜHLEND UND VERSTÄNDNISVOLLAn welchem unangenehmen Zustand hatte eine Frau gelitten und wie lange? (Markus 5,25). Wie und mit welchem Ergebnis hatte sie nach Abhilfe gesucht? (Markus 5,26). Als diese Frau von Jesus hörte, versuchte sie, ihn zu erreichen. Wegen der großen Menschenmenge war es sehr schwer, an ihn heranzukommen. Was konnte sie am Ende tun und was geschah dann? (Markus 5,27-29). Lies den Rest der Geschichte in den Versen Wie reagierte Jesus auf das Problem dieser Frau? 4. An welchem unangenehmen Zustand hatte eine Frau gelitten und wie lange? (Markus 5,25) 5. Wie und mit welchem Ergebnis hatte sie nach Abhilfe gesucht? (Markus 5,26) 6. Als diese Frau von Jesus hörte, versuchte sie ihn zu erreichen. Wegen der großen Menschenmenge war es sehr schwer, an ihn heranzukommen. Was konnte sie am Ende tun und was geschah dann? (Markus 5,27-29) 7. Lies den Rest der Geschichte in den Versen Wie reagierte Jesus auf das Problem dieser Frau?? In Ellen Whites Buch Das Leben Jesu, S.336 finden wir einen Kommentar zu dieser biblischen Geschichte: „Der Heiland konnte die Berührung des Glaubens von dem absichtslosen Anrühren im Gedränge wohl unterschieden. Das gläubige Vertrauen sollte nicht ungewürdigt bleiben. Jesus wollte der demütigen Frau Worte des Trostes zusprechen, die ihr eine Quelle der Freude sein würden — Worte, die allen seinen Nachfolgern bis zum Ende der Zeit Segen verhießen. Jesus richtete seinen Blick auf die geheilte Frau und fragte, wer ihn angerührt habe. Sie musste erkennen, dass ein Verheimlichen unmöglich wäre, trat zitternd hervor, warf sich dem Herrn zu Füßen und erzählte unter Tränen der Dankbarkeit ihre Leidensgeschichte und auf welche Weise sie Heilung gefunden hätte. Jesus sprach mit gütiger Stimme zu ihr: „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin in Frieden!“ Lukas 8,48. Er gab nicht dem Aberglauben Raum, dass allein das einfache Berühren seines Gewandes Heilung bewirkte. Nicht durch äußerliche Berührung, sondern durch den Glauben, der seine göttliche Macht erfasste, wurde die Frau geheilt.“

6 LEHRE Welche Methode verwendete Jesus, wenn er die Menschen lehrte? (Matthäus 13,34) Gleichnisse sind Geschichten mit einer moralischen Botschaft. Manchmal verwendet man das Wort Lektion. Unser Text besagt, dass Jesus in Gleichnissen lehrte. Das heißt, er verwendete Geschichten, um die Lektionen zu illustrieren, die er den Menschen verständlich machen wollte. Welche Hinweise haben wir darauf, dass Jesus nicht nur die Jünger lehrte, sondern auch andere Menschen? (Matthäus 15,15). LEHRE 8. Welche Methode verwendete Jesus, wenn er die Menschen lehrte? (Matthäus 13,34) Gleichnisse sind Geschichten mit einer moralischen Botschaft. Manchmal verwendet man das Wort Lektion. Unser Text besagt, dass Jesus in Gleichnissen lehrte. Das heißt, er verwendete Geschichten, um die Lektionen zu illustrieren, die er den Menschen verständlich machen wollte. 9. Welche Hinweise haben wir darauf, dass Jesus nicht nur die Jünger lehrte, sondern auch andere Menschen? (Matthäus 15,15). 10. Was sollten die Jünger Jesu (seine Nachfolger) mit den Botschaften tun, die er ihnen gab? (Matthäus 28,19.20)

7 “Christus gebot seinen Jüngern, die Aufgabe durchzuführen, die er ihnen überlassen hatte, und sie sollten in Jerusalem damit beginnen ... Aber das Werk durfte hier nicht aufhören. Es sollte bis in die entlegensten Gebiete der Erde getragen werden. Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr seid Zeugen dafür, dass ich ein Leben der Selbstaufopferung für diese Welt geführt habe. Auch habt ihr meine Bemühungen um Israel gesehen … Ihr habt gesehen, dass ich alle bereitwillig annehme, die zu mir kommen und ihre Sünden bekennen. Wer zu mir kommt, den werde ich auf keinen Fall hinausstoßen … Euch, meinen Nachfolgern, übertrage ich diese Gnadenbotschaft. Sie soll zuerst Israel verkündigt werden, danach allen anderen Nationen, Sprachen und Völkern.“ (Das Leben Jesu, S ) “Christus gebot seinen Jüngern, die Aufgabe durchzuführen, die er ihnen überlassen hatte, und sie sollten in Jerusalem damit beginnen.... Aber das Werk durfte hier nicht aufhören. Es sollte bis in die entlegensten Gebiete der Erde getragen werden. Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr seid Zeugen dafür, dass ich ein Leben der Selbstaufopferung für diese Welt geführt habe. Auch habt ihr meine Bemühungen um Israel gesehen…Ihr habt gesehen, dass ich alle bereitwillig annehme, die zu mir kommen und ihre Sünden bekennen. Wer zu mir kommt, den werde ich auf keinen Fall hinausstoßen…Euch, meinen Nachfolgern, übertrage ich diese Gnadenbotschaft. Sie soll zuerst Israel verkündigt werden, danach allen anderen Nationen, Sprachen und Völkern.“ Das Leben Jesu, S An iceberg is a massive expanse of ice that has broken away from a glacier and floats in the sea. Ships’ captains are aware that by far the larger part of the iceberg (perhaps 90%) is below the surface of the water. What can be seen is called the “tip of the iceberg.” What we have done with this lesson is to show only the “tip” of the personality of Christ. We have touched briefly on three of the countless facets of His personality. He is our Role Model in all phases of our lives. By studying the first four books of the New Testament (Matthew, Mark, Luke, John) and by reading The Desire of Ages, we can gain a better understanding of the character of Jesus. As we expand our knowledge of Him, we can begin to ask ourselves, “What would Jesus do?” when we are faced with hard problems. Ein Eisberg ist eine riesige Eisfläche, die von einem Gletscher abgebrochen ist und im Meer schwimmt. Schiffskapitäne sind sich dessen bewusst, dass der größte Teil des Eisberges (bis zu 90%) unter der Wasseroberfläche liegt. Das, was man oben sehen kann ist die Spitze des Eisberges. Mit dieser Lektion haben wir nur „die Spitze“ des Wesens Christi aufgezeigt. Wir haben nur kurz drei Wesenszüge der unzähligen Facetten seiner Persönlichkeit berührt. Er ist unser Vorbild in allen Bereichen unseres Lebens. Indem wir die ersten vier Bücher des Neuen Testaments studieren (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) und indem wir das Buch Das Leben Jesu lesen, können wir den Charakter Jesu besser verstehen lernen. Indem wir unser Wissen über ihn vergrößern können wir anfangen, uns die Frage zu stellen, „Was würde Jesus tun?“ wenn wir mit einem Problem kämpfen.

8 WENN JESUS MEIN VORBILD IST, KANN ICH BESSERE ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN.USING JESUS AS MY ROLE MODEL WILL HELP ME TO MAKE BETTER DECISIONS Einem Mädchen wurde ein schönes, teures Stück Stoff gegeben, aus dem sie ein besonderes Kleid nähen sollte. Eifrig schnitt sie den Stoff zu. Als sie die Stücke zusammensetzen wollte, stellte sie fest, dass sie damit nichts anfangen konnte. Die Mutter fand das weinende Mädchen und half ihr, die Stofffetzen wieder so zusammenzunähen, dass man die Nähte kaum sah. Dann befestigten Mutter und Tochter ein Schnittmuster sorgfältig auf dem Stoff und schnitten diesen zu. Als das Kleid fertig war sagte die Tochter zur Mutter, „Ich brauchte einfach ein Schnittmuster!“ So ist es mit uns. Jesus ist unser Vorbild, unser Muster. Und trotz der Risse und Fetzen unseres Lebens werden wir wieder makellos, wenn wir ihm nachfolgen. Jesus hilft uns, die Fetzen unseres Lebens wieder zusammenzusetzen und wenn wir seinem Muster folgen, wird das Ergebnis wieder schön.