Inhalte Lernmotivation Wie können mich die Eltern unterstützen

1 Inhalte Lernmotivation Wie können mich die Eltern unter...
Author: Josef Böhler
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1 Inhalte Lernmotivation Wie können mich die Eltern unterstützenLernstrategien Prüfungsvorbereitung Prüfungsangst

2 Lernmotivation Interesse am Inhalt haben (wozu brauche ich das?)Praktische Anwendung des Gelernten im Alltag Schule als Bildungschance Gutes Klassenklima Fehler als Lerneffekt

3 Eltern können unterstützenPersönliche Probleme mit euch besprechen Mit euch lernen/ abprüfen Den Lernplan mit euch durchgehen Hausübungen/ Mitschriften kontrollieren

4 Lernstrategien / ArbeitsplatzFixer Arbeitsplatz (ca. 50 x 100 cm) (keine zu bequeme Körperhaltung) Wörterbuch, Lexikon, Formelsammlung in Griffweite Keine privaten Dinge wie Fotos, Spielzeug etc. Keine ablenkende Musik (z.B. Radio Fernsehen)

5 Lernstrategien / LernplanungAnhand des Stundenplans Lernplan erstellen Schon zu Schulanfang mitlernen Möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung

6 Lernstrategien / LernplanungUmfangreicher Stoff: zuerst Überblick über den ganzen Stoff verschaffen (benötigte Zeit abschätzen) Gliedern durch Unterstreichen Stoff aufteilen (gleichmäßig verteilen, Teilziele) Sicherheitsreserve für Unvorhergesehenes und Stoffwiederholung

7 Lernstrategien / ZeiteinteilungLeistungshöhen von 9 – 11 und 15 – 18 Uhr (variiert, Morgenmensch – Abendmensch) Besser täglich kürzer als einmal lang Pausen zwischen den Lerneinheiten

8 Pausen Pausen sind wichtig, weil das Gehirn Erholungsphasen brauchtnacharbeitet nach 30 min Arbeit 5 min Pause nach 45 min Arbeit 10 min Pause nach 60 min Arbeit 15 min Pause

9 Pausengestaltung Körperliche Bewegung Frische Luft tankenessen / trinken Kleines Tratscherl Fantasiereise machen Keine neuen spannenden Informationen aufnehmen; d.h. kein Fernsehen / Computer (gilt auch bis ca. 15 bis 20 min nach dem Lernen)

10 Lerntechniktipps Aufwärmen (Gehirn ist wie Muskel) SchachbrettlernenAusreichend wiederholen (auch Hausübungen sind Wiederholung) Nach Sinnzusammenhängen suchen Verschiedene Sinnesorgane einsetzen (lesen, hören, sehen)

11 Quelle: BMUK-Broschüre von Univ. - Prof. DrQuelle: BMUK-Broschüre von Univ.- Prof. Dr. Giselher Guttmann: Wir lernen Lernen

12 Quelle: BMUK-Broschüre von Univ. - Prof. DrQuelle: BMUK-Broschüre von Univ.- Prof. Dr. Giselher Guttmann: Wir lernen Lernen

13 Quelle: BMUK-Broschüre von Univ. - Prof. DrQuelle: BMUK-Broschüre von Univ.- Prof. Dr. Giselher Guttmann: Wir lernen Lernen

14 Lernen in Gruppen Motiviert, man lernt voneinanderGut um Stoff abzuklären, Lücken zu erkennen, abprüfen Gruppengröße 2 – 4 Schüler/innen Klares Ziel (bestimmtes Ergebnis) Ort gut erreichbar, aufgeräumt, leise

15 PrüfungsvorbereitungGenau feststellen: Welcher Lernstoff wird verlangt? (Was ist am wichtigsten?) Was kann ich davon bereits Was muss ich davon noch lernen? Die nötige Arbeitsgeschwindigkeit einüben: Probeschularbeiten – Probetests Für mündliche Prüfungen: Antworten auf Recorder aufnehmen 1 Tag vor der Prüfung keinen neuen Stoff mehr, nur noch wiederholen

16 Prüfungsangst Eine gewisse Aufregung ist leistungsfördernd (wenn gut gelernt wurde) Also keine Angst vor der Angst! Gut zureden („Du hast Ähnliches schon geschafft“)

17 Prüfungsangst Bei destruktiven Gedanken sofort STOPP sagenSelbstinstruktionen wie „Ich lese den Text genau durch und beginne mit dem Leichtesten.“ Eine Prüfung ist eine Leistungsfeststellung und nicht mehr!

18 Prüfungsangst Wenn eine Prüfung schief geht: Alternativen suchenKein Drama draus machen Sehr ungünstig: „Wenn die Prüfung nicht klappt, ist alles verloren.“ - Es gibt immer auch andere Wege

19 Lernmotivation Interesse am Inhalt ist der beste Motivator (Wozu lerne ich das?) Praktische Anwendung im Alltag ermöglichen Schule als Bildungschance, nicht als notwendiges Übel